Da wir auf Book on Line Geschichten hinter den Büchern erzählen, darf natürlich auch die Geschichte des Buches an sich nicht fehlen.
Zunächst hielten unsere Vorfahren Bilder und Symbole auf Steinen und anderen glatten Materialien fest.
Um 3000 – 500 v. Christi wurden zumeist religöse Texte auf Papyros aufgezeichnet und durch Abschreiben weitergegeben.
Die Ägypter pressten dazu Mark der Papyrosstengel in Streifen.
Zu Zeiten des griechischen Dichters Euripedes (480 v. Chr. oder 485/484 v. Chr. - 406 v. Chr.) wurden mit Scharnieren verbundene Tontafeln zum Aufschreiben genutzt.
Allmählich setzte sich von 1.–4. Jh. v. Chr. der sogenannte Rollencodex durch.
Dabei wurden mehrere Lagen Pergament, das aus gegerbten Tierhäuten hergestellt wurde, in der Mitte gefaltet und zusammengeheftet.
Die rechteckige, noch heute gebräuchliche, Buchform entstand.
Im Mittelalter entstanden vor allem in den Klöstern Bücher.
Die Mönche hatten genügend Zeit, um Bücher im Auftrag anderer abzuschreiben.
Der Beruf des Schreibers bildete sich erst im späten Mittelalter heraus.
Etwa seit dem 14. Jahrhundert werden Bücher auf Papier erstellt.
Die erste Papiermühle in Deutschland entstand 1390.
Für besonders hochwertige Exemplare wurde jedoch noch lange Pergament verwendet.
Die Erfindung des Buchdrucks (in Europa 1450 durch Johannes Gutenberg) sowie die ständige Weiterentwicklung der Drucktechnik liessen das Buch für Jeden erreichbar und erschwinglich werden.