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Verbotene Bücher

Kennen Sie den Roman "Esra" von Maxim Biller?

Sie können ihn gar nicht kennen! Er kann weder in Ihrem Bücherregal, noch in einer Bibliothek stehen.

Der Roman aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch ist nie erschienen.
2003 hatten zwei Klägerinnen vor dem Landgericht München eine einstweilige Verfügung gegen das Erscheinen des Buches erwirkt, weil es ihre Persönlichkeitsrechte verletze.
2005 war das Verbot des Buches durch den Bundesgerichtshof bestätigt worden.

Nun über 3 Jahre nach dem Verbot des Buches klagen die beiden Frauen vor dem Münchener Landgericht gegen Autor und Verlag auf Schadenersatz.

In seiner Rubrik Feuilleton berichtet Neues Deutschland von dem Fall, von Protesten namhafter Künstler gegen die Schadenersatzforderung und fragt nach dem Schaden, der den Frauen entstanden ist und dem der der Kunstfreiheit und der Literatur droht.



 
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